Florian Hoffmann
Kommunikationsdesign
Zeitbasierte Medien
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Nachdem ich erste Kenntnisse in der Schriftgestaltung gewonnen hatte, wollte ich diese nun vertiefen. Daher widmete ich mich in meinem freien Projekt im Sommersemester 2016 erneut indirekt meiner Fraktur. Sah und sehe ich immer noch die Kombination aus Antiqua und Fraktur zur Auszeichnung nichtdeutscher Worte oder Wortstämme kritisch, könnte man diese Regel für lateinische Begriffe gelten lassen, da zu diesem Zeitpunkt eine gebrochene Schrift nicht existierte. Obwohl diese Regel lange Zeit Gültigkeit hatte, gibt es nur wenige Antiquaschriften, die wirklich mit einer gebrochenen Schrift in Einklang stehen. Mit dem Gedanken, um die Fraktur eine Schriftfamilie aufzubauen, entwarf ich eine Antiqua. Ähnlich wie bei der Fraktur ging ich schnell von den handgeschriebenen Buchstaben zur Digitalisierung über. Hilfreich war hierbei, dass ich vor allem auf die Strichstärke der Fraktur aufbauen konnte. Dies ist in meinem Auge einer der größten Kontraste – natürlich neben der teilweise sehr unterschiedlichen Buchstabenform. Ebenfalls gleich ist der Winkel, in dem die Feder angesetzt wurde. Somit ergeben sich gerade bei runden Buchstaben ungewöhnlich starke Neigungen, die der Schrift ihren Charakter geben. Fast parallel zum normalen Schnitt entstand die Kursive. Sie sollte nicht einfach nur ein schräg gestellter Normalschnitt sein, sondern durchaus eigene, schwungvollere Buchstabenformen aufweisen. Vor allem die Versalien haben hierbei vom Normalschnitt abweichende Formen. Dennoch ist in den runden Buchstaben die Herkunft immer noch zu erkennen. Eine weitere Besonderheit der Schrift sind ihre Bildzeichen, welche sich über einen eigenen Formatsatz erreichen lassen. Hierbei ergibt die Eingabe bestimmter Begriffe ein dazugehöriges Bildzeichen. Als Schriftmusterbuch wählte ich die 95 Thesen Martin Luthers. Hierbei werden in verschiedenen Versionen des Textes alle drei Entwürfe vorgeführt.
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